Dope by Anton Paul
- Pfefferminz Film

- 22. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Feb.
Wer schreibt heute noch Lyrik, wer wagt Sprachkunst im Zeitalter der schnellen Refrains?In Kempten erklingt täglich Blasmusik - dreimal, manchmal öfter. Das ist schön, das ist Tradition. Aber irgendwo dazwischen geht die Subkultur leiser, suchender Wege. Sie findet neue Formen, neue Räume - fernab von Bühnen mit Notenpulten, näher am Gefühl, näher am Jetzt.
Anton ist einer von denen, die diese Brücke schlagen. Als Producer und Texter sucht er nach neuen Ausdrucksformen, irgendwo zwischen Beats, Sprache und Haltung. Mit seinem Song „DOPE“ schafft er ein Stück über positive Selbstreflexion - ehrlich, charmant, und mit einem Augenzwinkern. Es geht ums Sich-Finden, ums Loslassen, ums Einfach-Sein - und darum, dass Nachdenken durchaus tanzbar sein kann.

Denn Kultur lebt nicht nur im Gleichklang, sondern auch im Dazwischen: in der Zeile, die hängen bleibt, im Rhythmus, der etwas öffnet, und im Mut, Dinge auf eigene Art klingen zu lassen.l
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